Print oder Digital? Überraschende Fakten zum CO2-Fußabdruck in der Werbung

Print oder Digital?

Überraschende Fakten zum CO2-Fußabdruck in der Werbung

In der Marketingwelt hält sich ein hartnäckiger Mythos: Digital ist „grün“, Print ist „Ressourcenverschwendung“. Schließlich verbraucht eine E-Mail oder ein Online-Banner kein Papier und muss nicht physisch transportiert werden.

Doch ist die digitale Kommunikation deshalb automatisch die ökologisch bessere Wahl?

Eine aktuelle, unabhängige Studie des renommierten Öko-Instituts Freiburg hat das Treibhausgaspotenzial von Print- und Online-Werbung detailliert unter die Lupe genommen. Die Ergebnisse der Lebenszyklusanalyse (LCA) sind für viele überraschend und rücken das Image gedruckter Werbung in ein völlig neues Licht.

Der „Multi-User-Effekt“ bei Flyern und Prospekten

Das Geheimnis der guten Print-Bilanz liegt in der sogenannten Reichweite. Während für jede digitale Ansicht (Impression) individuell Energie für Server, Netzwerke und Endgeräte verbraucht wird, teilen sich bei Printmedien oft mehrere Personen ein einziges Exemplar.

Für Prospekte und Flyer (die in der Studie als Sonderform der Prospekte betrachtet werden) bedeutet das: Ein einziges gedrucktes Blatt erreicht im Durchschnitt 1,9 Leser. Dieser Effekt verteilt den CO2-Fußabdruck der Herstellung auf mehrere Personen und senkt so die Belastung pro Kontakt massiv.

Die Fakten: Print schlägt PDF deutlich

Die Zahlen der Studie sind beeindruckend, wenn man die „Impression“ (das Sichtbarwerden der Werbung) als Maßstab nimmt:

  • 5-facher Vorteil für Print: Ein gedruckter Werbeprospekt verursacht pro eine Million Impressionen etwa 642 kg CO2.
  • Digitale Last: Ein Online-Prospekt im PDF-Format kommt im Vergleich dazu auf stolze 3.360 kg CO2.
  • Das bedeutet: Die gedruckte Variante ist für das Klima rund fünfmal schonender als das digitale PDF.

Warum Online oft schwerfälliger ist

Oft vergessen wir den „unsichtbaren“ Energiehunger der digitalen Welt. Die Studie zeigt, dass bei Online-Werbung vor allem die Infrastruktur im Hintergrund belastet:

  1. Server-Power: Bei Online-Prospekten macht der Betrieb der Server im Rechenzentrum rund 64 % der gesamten Klimawirkung aus.
  2. Hardware-Hunger: Auch die Herstellung und Nutzung der Smartphones und Laptops der Empfänger schlagen in der Bilanz deutlich zu Buche.

Fazit: Wirkung mit Verantwortung

Flyer und Prospekte sind keine ökologischen Sorgenkinder, sondern – richtig eingesetzt – hocheffiziente Werbemittel mit einer hervorragenden Klimabilanz. Wir bei stegu Druckcenter helfen Ihnen dabei, diese Vorteile zu nutzen.
Durch den Einsatz von Recyclingpapieren oder Papieren mit besonders geringem Carbon Footprint lässt sich die Umweltwirkung sogar noch weiter optimieren.
Setzen Sie auf Haptik, die bleibt, statt auf Datenströme, die wertvolle Energie fressen.

Sie möchten die Details wissen? Die vollständige Studie des Öko-Instituts finden Sie hier auf dem Branchenportal des bvdm.

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